Atemschutzübung in der Brandsimulationsanlage Traunreut

Nichts ist für die Freiwillige Feuerwehr wichtiger als stets für den Ernstfall gerüstet zu sein. Viele Übungsstunden werden dafür in der Freizeit aufgewendet zum Wohle und zum Schutz und zur Sicherheit der Allgemeinheit. Besonders wichtig ist es auch den “Ernstfall” kennen zu lernen. Eine hervorragende Übungsmöglichkeit bietet die Brandsimulationsanlage der Feuerwehr Traunreut. Hier können Atemschutzgeräteträger unter realistischen Bedingungen den Ernstfall in der Bekämpfung von Bränden in Wohnungen und Gebäuden proben. Die Bedingungen in der Anlage sind dabei so real dargestellt, dass die körperliche und psychische Belastung an den echten Einsatz heranreichen. 6 Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Petting haben eine Übung in der Brandsimulationsanlage absolviert. Nach der Einweisung und Belehrung wurde Truppweise (2 2er und 1 3er Trupp) das Verhalten im Innenangriff geübt. Der Einsatzbefehl lautete die Räume zu durchsuchen, Personen zu retten und den Brand zu löschen. Fazit der Teilnehmer: Es war eine sehr wertvolle Erfahrung, unter realistischen Bedingungen üben zu können verbunden mit dem Wunsch, dass diese Möglichkeit der Übung mindestens einmal im Jahr stattfinden könnte.

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Jugendausflug Kartfahren

            Am 16. Januar 2016 unternimmt die Jugendfeuerwehr Petting wieder ihren alljährlichen                                                     Jugendausflug zum Kartfahren nach St. Pantaleon.                                                 Treffpunkt ist um 18:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus.

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Jugendfeuerwehr Petting besichtigt Werkfeuerwehr Wacker Chemie

Es ist Mitte November und auch bei der Pettinger Jugendwehr geht das diesjährige Ausbildungsjahr in den Endspurt. Genau richtig zum Abschluss eines erfolgreichen Ausbildungsjahres kam hier der diesjährige Jugendausflug der Pettinger Jugendfeuerwehrler. Dieses Jahr ging es zur Werksfeuerwehr nach Wacker Burghausen. Hier boten sich den Jugendlichen mal tiefe Einblicke an, mit welcher Ausrüstung eine so große Werksfeuerwehr arbeitet und wie sich der Arbeitsalltag gestaltet. Frühmorgens am Samstag den 14.11.2016 um 8 Uhr traf man sich am Pettinger Feuerwehrhaus und fuhr anschließend Richtung Burghausen. Dort angekommen erwartete uns schon der Schichtleiter der Werksfeuerwehr, der uns durch den Vormittag führte. Da das Betriebsgelände doch sehr groß ist und sich über viele Kilometer erstreckt, wurde für uns ein Bus organisiert, der uns zum Feuerwehrhaus brachte. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Verantwortlichen der Werksfeuerwehr Wacker startete auch gleich die Besichtigung. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Jugendlichen in der Fahrzeughalle. Neben der großen Anzahl an verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen, beeindruckte auch die Größe der Fahrzeuge. An den einzelnen Fahrzeugen sahen die Jugendfeuerwehrler mit welcher Ausrüstung und speziellen Gerätschaften die Feuerwehrmänner arbeiten mussten.

Der Schwerpunkt bei der Werksfeuerwehr Wacker liegt hier nicht z.B. bei der Rettung von eingeklemmten Personen die rausgeschnitten werden müssen, sondern im Bereich der Gefahrstoffe wie Chemikalien, Gase und verschiedene Flüssigkeiten. Als besonderes Highlight wurde den Mädels und Burschen der Turbo-Löscher vorgeführt. Dies ist ein Feuerwehrfahrzeug mit einer ganz speziellen Ausstattung. Dieses Fahrzeug ist mit zwei Alpha-Jet-Turbinen ausgestattet. Auf dem Abgasstrahl der beiden Flugzeugturbinen wird dann ein Wasserstrahl aufgesetzt und anschließend fein zerstäubt. Somit ist man in der Lage einen Nebel herzustellen. Auch beeindruckten die Zahlen die sich hinter dieser Technik verbergen. Wasserverbrauch 8.000 Liter in der Minute, 2.800 Liter Kerosin in zwei Stunden und einen Geräuschpegel den man wirklich nur vom Flughafen kennt. Dieses imposante Fahrzeug wurde auch gleich als Kulisse fürs Gruppenfoto verwendet.
Beim Turbo-Löscher fand der Rundgang durch die Fahrzeughalle seinen Abschluss. Die Gruppe ging jetzt ins Feuerhaus selber hinein, wo den Jugendlichen noch die wichtigsten Räume gezeigt und erläutert wurden. Zum Beispiel gibt es für jeden Feuerwehrmann ein Schlafzimmer wo er während der 24 Stundenschichten auch mal zur Nachtruhe kommt. Besonders begeistert zeigten sich die Jugendlichen von den Rutschstangen. Im Alarmfall springen im Hausgang im 1. Stock Türen auf, hinter denen sich die Rutschstangen befinden und man auf diesen Stangen vom ersten Stock in die Fahrzeughalle rutschen konnte. Am liebsten wollte die Jungs das mal selber ausprobieren, leider war dies wegen der Unfallgefahr nicht erlaubt…naja, vielleicht kommt ja mal in Petting eine rein.
Letzter Anlaufpunkt war dann die Einsatzleitzentrale der Feuerwache. Am obersten Punkt des Gebäudes befindet sich – wie eine Art Tower beim Flughafen – die Einsatzleitzentrale. Von dort hat man einen guten Überblick über einen Teil des Betriebsgeländes und hier läuft die ganze Sicherheitstechnik des Werks zusammen.

Wie bei uns im normalen Alltag wenn wir die 112 anrufen, kommen in der Zentrale der Feuerwache Notrufe aus dem Werksgelände an und werden von den diensthabenden Feuerwehrmännern abgearbeitet. Je nach Einsatzfall wird dann die Mannschaft der Feuerwache alarmiert. Nach dieser letzten Station fand die Besichtigung der Werksfeuerwehr auch schon ihr Ende.

Der Schichtleiter bedankte sich bei der Pettinger Jugendwehr nochmals für die Aufmerksamkeit und dem Interesse und wünschte uns noch eine gute Heimreise. Unser Jugendwart Josef Mayer jun. bedankte sich ebenfalls im Namen der Pettinger Wehr bei der Werksfeuerwehr Wacker für die Möglichkeit der Besichtigung und dass man sich die Zeit für uns nahm. Auch so eine Führung macht ungeheuer hungrig und es passte ausgerechnet dass wir zur Mittagszeit wieder in Petting angekommen sind. Die Jugendlichen wurden in Petting dann noch zum Oberwirt auf ein Spanferkel eingeladen. Bei
einem leckeren Schweinsbraten und a halben Spezi ließ man den Samstag gemütlich ausklingen und konnte mit vielen Eindrücken heimfahren. Mal schaun wo es uns nächstes Jahr hinzieht.

Wissenstest 2015 der Jugendwehren

11. November 2015: „Organisation der Feuerwehr und Jugendschutz“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Wissenstest. Diese Veranstaltung stellt eine Vorbereitung bzw. Ergänzung zur Feuerwehr-Grundausbildung dar. Mit dem Beitritt zur Jugendgruppe einer Feuerwehr werden die Jugendlichen mit ihnen meinst unbekannten Aufgaben konfrontiert. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, wurde im ersten Teil des Wissenstests das allgemeine Grundwissen über die Organisation der Feuerwehr dargestellt. Die Jugendlichen lernten unter anderem die Rechte und Pflichten eines Feuerwehrmannes kennen und dass diese im Auftrag der Gemeinde handeln. Auch die Aufgaben der Jugendgruppe in einer freiwilligen Feuerwehr, sowie die Bestimmungen des Unfallschutzes waren ein wichtiger Bestandteil des Wissenstests. Anhand von Fallbeispielen lernten die Jugendlichen das Thema „Jugendschutz“ besser kennen.

In der Vorbereitung für den Wissenstest, wurden sie durch den Jugendwart mit Problemstellungen aus dem Alltag konfrontiert. Gemeinsam erarbeiteten sie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten. So wurde den Jugendlichen auf eine angenehme Art die Themen „Aufenthalt bei Veranstaltungen“, „Alkohol“, „Rauchen“ und „Medien“ näher gebracht. Mit Hilfe eines Fragebogens konnten sie ihr theoretisches Wissen zu den einzelnen Themen unter Beweis stellen. Die Burschen und Mädels aus der Pettinger Jugendwehr nahmen mit insgesamt 15 Jugendlichen am Wissenstest teil, der dieses Jahr in Kirchanschöring statt fand. Am Ende des Abends konnte man zufrieden nach Petting zurück fahren, denn alle Jugendlichen haben die ihnen gestellten Aufgaben zur vollen Zufriedenheit abgearbeitet und das begehrte Abzeichen erhalten.
Hier konnten auch einige die höchste Stufe in Gold erreichen…herzlichen Glückwunsch!